Das Wirtshaus "Zum Sterntaler"
Lustiger Schwank in 3 Akten von Hermann Schuster
unter der Regie von Jürgen Schachtner
Die Geschichte spielt im Wirtshaus „Zum Sterntaler“, das einst von den Besitzern, zwei verfeindeten Brüdern, in den Gasthof „Stern“ und den Gasthof „Taler“ aufgeteilt wurde.
Beide Mannsbilder stehen ziemlich unterm Pantoffel ihrer Ehehälften und ihre hochgeschätzten Hausdrachen wetteifern darum, das gemütliche Gasthaus in einen Hotelbetrieb zu verwandeln.
Bald tauchen die ersten Sommerfrischler auf: Herr und Frau Zeisig. Die wollen einmal „Urlaub von der Ehe“ machen, lassen sich dabei aber keinen Augenblick aus den Augen und sorgen somit für viel Wirbel. Doch am meisten Verwirrung stiftet die unerwartete Ankunft der jungen Rosi.
Ein Missverständnis, ein Schlachtplan und herrlich lustige Gefechte zwischen den Geschlechtern führen schließlich zu der Erkenntnis, dass es „zu zweit halt doch immer am schönsten ist“!
Mitwirkende:
Fritz Ferstl, Bärbl Lechner, Jürgen Schachtner, Carmen Ertl, Florian Jobst, Kristina Hog, Leonard Ferstl, Beate Bernauer, Kay Bruns, Franziska Binder
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Start: 22. Februar
Link: https://eventfrog.de/de/p/theater-buehne/theater/theaterauffuehrung-der-dorfbuehne-moosthenning-7413117342341695979.html
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1.Vorstand Rainer Kopfmüller: 0170 / 76 74 52 8
Das Wirtshaus "Zum Sterntaler“ begeisterte das Publikum
Die Dorfbühne des Heimat- und Volkstrachtenvereins Moosthenning erweist sich auch in diesem Jahr wieder als Besuchermagnet. Mit dem Lustspiel „Das Wirtshaus zum Sterntaler“, einem Dreiakter von Hermann Schuster, ist den Verantwortlichen ein volkstümliches und sehr unterhaltsames Theaterschmankerl gelungen, das bereits am ersten von drei Theaterwochenenden für große Begeisterung sorgte.
Im Mittelpunkt des Stücks steht das traditionsreiche Wirtshaus „Zum Sterntaler“, das nach einem Streit der Erben, zwei Brüdern und ihren Ehefrauen, die sich über eine modernere Gestaltung des Gasthofs nicht einig werden konnten, in die nun getrennten Gasthäuser „Stern“ und „Taler“ aufgeteilt wurde. Beide Wirte stehen dabei fest unter der Fuchtel ihrer durchsetzungsstarken Ehefrauen, die ihren Teil des gemütlichen Hauses immer noch in einen modernen, aber unterschiedlich ausgerichteten Hotelbetrieb verwandeln wollen. Als dann auch noch das Ehepaar Zeisig auf ungewöhnlicher „Ehepause“ als Sommergäste und die geheimnisvolle junge Rosi auftauchen, ist das Chaos perfekt. Missverständnisse, turbulente Verwicklungen und humorvolle Wortgefechte zwischen den Geschlechtern führen schließlich zu der Erkenntnis: Gemeinsam ist das Leben doch am schönsten.
Unter der Regie von Jürgen Schachtner, der selbst auf der Bühne steht, überzeugt das Ensemble durch Spielfreude, perfektes Timing und Authentizität. Mitwirkende wie Fritz Ferstl (Wirt vom Stern: wie immer routiniert und davon überzeugt, dass er der Herr im Haus sei), Barbara Lechner (Wirtin vom Stern: geht in dieser Hauptrolle an ihre Grenzen und ist kaum noch zu bremsen) , Carmen Ertl (Wirtin vom Taler: bringt jede Stimmung ungekünstelt und einfühlsam), Florian Jobst (als Sohn Franzl der Sternwirtsleute kann er sich optimal als Verliebter präsentieren), Kristina Hog (erscheint als unbekannte Tochter einer der Wirtinnen und bringt, ohne sich zu verstellen, den gewollten Verwirreffekt in die Handlung), Leonard Ferstl (spielt schon bei seiner ersten Rolle abgeklärt und ohne Aufgeregtheit), Beate Bernauer (als lebenslustige Eheurlauberin unnachahmlich), Kay Bruns (glaubwürdiger Sommerfrischler mit preußischen Wurzeln), Franziska Binder (unbekümmerte Magd, die sofort die Zuschauerherzen erobert) und natürlich Regisseur Jürgen Schachtner (spielt den unbeholfenen Wirt Xaver vom Taler mit all seinen Stimmungsvariationen) füllen ihre Rollen mit Leben und sorgen für zahlreiche Lacher im Publikum. Besonders hervorzuheben ist die gelungene Mischung aus erfahrenen Darstellern und neuen Gesichtern, die der Inszenierung zusätzliche Frische verleihen.
Die Gesamtorganisation liegt erneut in den bewährten Händen von Vorstand Rainer Kopfmüller, der gemeinsam mit seinem Verein optimale Rahmenbedingungen im zum Theatersaal umfunktionierten Saal des Wasserburger Wirtshauses geschaffen hat. Auch abseits der Bühne zeigt die Dorfbühne Engagement: In diesem Jahr wird mit freiwilligen Spenden der Besucher und der Dorfbühne der Verein „Starke Kids mit Handicap“ unterstützt.
Bereits bei der Begrüßung zur Sonntagsvorstellung wurde deutlich, wie groß die Vorfreude im Saal war. Kopfmüller betonte die lange Theatertradition in Moosthenning und verwies darauf, dass nach den eher „gruseligen“ Stücken der vergangenen Jahre nun wieder bewusst ein heiteres, bodenständiges Werk gewählt wurde.
Neben den Darstellern tragen auch zahlreiche weitere Helfer zum Gelingen bei: Die Souffleuse Maria Schmidbauer, Maskenbildnerin Andrea Lex sowie das engagierte Team für Bühnenbau und Technik rund um den Cheforganisator Stefan Parzl sorgen im Hintergrund für einen reibungslosen Ablauf. Musikalisch wird das Stück von Andi Koller an der Quetsch´n und Lisa Kirsch an der Gitarre begleitet, was dem Theaterabend eine zusätzliche stimmungsvolle Note verleiht und den schon fast zur Tradition gewordenen Gesangseinlagen im Stück ihre Sicherheit gibt.
Das Publikum honorierte die ausgezeichneten Leistungen aller Akteure immer wieder mit langanhaltendem Applaus. Wer die bisherigen Aufführungen verpasst hat, sollte sich beeilen: Für die verbleibenden Termine sind nur noch wenige Restkarten erhältlich. Die Dorfbühne Moosthenning beweist mit „Das Wirtshaus zum Sterntaler“ einmal mehr, dass sie inzwischen ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde Moosthenning und der sie umgebenden Region geworden ist.
Dorfbühne Moosthenning unterstützt „Starke Kids mit Handicap“
Theatergenuss und soziales Engagement gingen bei der Dorfbühne Moosthenning in diesem Jahr wieder Hand in Hand. Mit insgesamt acht Aufführungen des Stückes „Das Wirtshaus zum Sterntaler“ begeisterten die Schauspieler ihr Publikum – und sammelten dabei zugleich Spenden, wie schon in den letzten Jahren, wieder für einen guten Zweck. Nach der letzten Aufführung war die beeindruckende Summe von 4.500 Euro erreicht, die dem Verein „Starke Kids mit Handicap“ für seine Arbeit übergeben werden konnte.
Bei jeder der acht Vorstellungen wurde das Publikum bei der Begrüßung um Spenden für diesen Verein gebeten, für die am Saalausgang ein Spendenglas bereitstand. Die überragende Spendensumme ergab sich aus den großzügigen Gaben der Besucher, aus der Spende von Wirtin Anna aus dem Kaffee- und Kuchenverkauf während der Vorstellungen sowie einem Teil der erhobenen Eintrittsgelder. Die Theaterspieler und die Verantwortlichen unseres Heimat- und Volkstrachtenvereins zeigten sich entsprechend stolz über die große Hilfsbereitschaft aller Spender.
Die feierliche Übergabe fand nach der letzten Vorstellung am vergangenen Sonntag statt. Vorstand Rainer Kopfmüller überreichte den Spendenscheck persönlich an die Vereinsgründer Elisabeth und Markus Eder, die eigens zur Abschlussaufführung gekommen waren.
Der Verein „Starke Kids mit Handicap“ begann im Jahr 2022 als Initiative engagierter Eltern und ist seit 2024 offiziell als Verein eingetragen. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche mit körperlichen und geistigen Einschränkungen zu fördern und ihnen durch sportliche Aktivitäten sowie therapeutischen Maßnahmen neue Perspektiven zu eröffnen. Zu den Angeboten zählen unter anderem Inklusionsklettern, pädagogisches Reiten und Inklusionsschwimmkurse. Aktuell werden 35 Kinder im Alter von 3-13 Jahren betreut. Auch online stellt der Verein seine inklusiven Sport- und Therapieangebote vor (https://www.starke-kids-handicap.de).
Die Spende der Dorfbühne des Trachtenvereins soll gezielt in die Erweiterung des Inklusionsschwimmens fließen. Dadurch können künftig zusätzliche Kurse im Ergomar in Ergolding angeboten werden – ein wichtiger Schritt, um noch mehr betroffenen Kindern den Zugang zu Bewegung, Therapie und Gemeinschaft im Wasser zu ermöglichen.
Mit ihrer Aktion hat die Dorfbühne Moosthenning einmal mehr bewiesen, wie viel mit kulturellem Einsatz und gelebtem Zusammenhalt bewegt werden kann. Die 4.500 Euro sind nicht nur eine wertvolle finanzielle Unterstützung, sondern auch ein starkes Zeichen der Solidarität für betroffene Kinder und Familien in der Region.